Wann immer ich auf ein aktuelleres DITA Open Toolkit umsteige, werde ich schmerzlich daran erinnert, welche Modifizierungen ich noch nicht als Plugin ausgelagert habe. Kaum war ich auf das DITA OT 1.6.3 umgestiegen, standen meine Bildunterschriften im Online-Output wieder oberhalb der Bilder. Ich habe das Template für figcap nun in ein Plugin ausgelagert. Die Beschreibung findet sich im Ditalog im Kapitel Ideen für Online-Hilfen. Es betrifft aber natürlich auch die Generierung von EPUB-Büchern.
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Zum zweiten Mal habe ich den Versuch unternommen, das FAQ-Plugin, das standardmäßig im DITA-OT mit ausgeliefert wird, in mein Toolkit einzubinden. Mit Erfolg. In der DITA-Users-Group gab Eliot Kimber den Hinweis, nach welcher Anleitung man dabei vorgehen kann. Da sich bei mir jedoch einige Abweichungen ergaben, hier in folgender Anleitung meine Erfahrungen beim Einbinden der FAQ-DTD.
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| Aktualisiert am: | 27.01.2012 |
| Autor: | Andreas Petersell |
| In Gesamtausgabe: | In Gesamtausgabe enthalten |
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Im Oktober 2011 schrieb Sascha Lobo seine Allgemeinen Feststellungen zur Buchsituation. Nicht nur der Titel, auch der erste Absatz der Feststellungen gleichen einem Manifest:
0. Ich möchte in einer Welt leben, in der kluge Leute für das Nachdenken bezahlt werden, und dazu sind Bücher ziemlich gut geeignet. Das ist übrigens auch mein Argument für ein starkes Urheberrecht (mit digitalen Anpassungen, allerdings).
Leider verhält es sich bei mir nicht ganz so romantisch – obwohl ich mein Geld auch durch Nachdenken verdiene. Ich habe als Technischer Redakteur meine Urheberrechte am ersten Arbeitstag meinem Chef überschrieben. Er bezahlt mich nicht fürstlich, aber regelmäßig. Dafür gibt er täglich das Thema vor. Nun werde ich mich mit allzu harscher Kritik gegenüber meinem Chef zurückhalten. Solange wohl, wie dessen Geschäftsmodell mich und meine Familie ernährt.
Der Buchmarkt wird so lange nicht mit einem neuen Geschäftsmodell aufwarten, wie er genug Menschen ernährt. Natürlich wird es immer einen Buchmarkt geben. Genauso wie es noch Druckereien mit Druckern aus Fleisch und Blut gibt, obwohl ja jeder einen Drucker auf dem Schreibtisch zu stehen hat. Wer schon mal versucht hat, eine ePub-Datei mit einem Schleifenband zu versehen, wird sich das gänzliche Verschwinden des Buchmarkts sowieso nicht wünschen.
Gestern hielt ich im Supermarkt Lobos Wortschatz-Taschenbuch in der Hand. Ein Meisterwerk der Taschenbuchkunst. Sowohl der Inhalt als auch das Design waren genial. Und trotzdem hätte ich es nicht für einen Euro gekauft. Es will etwas von meinem Zeitkontingent beanspruchen – mit unterhaltsamen Zeittotschlagen! Aber was ist schon das Lesen von unterhaltsamen Zeittotschlagtexten gegen das Schreiben eigener Texte? Gegen das Aktivwerden, das Kreieren, die Kommunikation? Es beschlich mich ein unbeschreibares Gefühl der Trauer.
Lobos Wortschaftzfähigkeit ist gewaltig. So konstatiert er in den Feststellungen zur Buchsituation, nirgends gibt es alle Bücher wegen DRM, dem Senfgas des Internet. Ich war entzückt ob dieses Bildes. Bis die Verzückung nach einigen Tagen nachließ und ich mich fragen konnte: Was hat nur das Internet mit DRM zu tun? Richtiger muss es doch heißen: … dem Senfgas des Buchmarkts!
Ich habe der Ursache der lähmenden und alsbald nachlassenden Verzückung einen Namen gegeben: es ist der Romantische Nebel des Buchmarkts (RNB).
Woran erkennt man den RNB? Das ist ja das Schwierige. Er vernebelt auf geniale Weise. Aber ein sicheres Indiz für das Vorhandensein des RNB ist, dass sich der Autor an Amazon abmüht. Denn jedem außerhalb des Buchmarkts ist klar: Amazon is shipping goods. Buchmarkt und Amazon basieren auf dem selben Geschäftsmodell. Es ist, als ob zwei Verkäufer der Katze im Sack über die Beschaffenheit des Sackes fachsimpeln.
Ist der RNB etwas Schlimmes? Nein, er ist romantisch, unterhaltsam und inspirierend – wie jede Innenansicht. Außerdem reisen manche mit Nebelhörnern durchs Land und dürfen vor einem Publikum vortragen, die den RNB schlichtweg für den Nebel des Grauens halten. Auf diese Idee muss man erstmal kommen!
Wo immer ich den Romantischen Nebel des Buchmarkts vermute, lasse ich ein paar Tage verstreichen, bis der Nebel sich legt. Dann durchstöbere ich die Zuschriften zu z.B. den Allgemeinen Feststellungen zur Buchsituation nach unbeantworteten Kommentaren. Das sind die Außenansichten zur Buchsituation. Es funktioniert! Nach der romantischen Unterhaltung folgt nun die Inspiration.

Als Quellcode-Editor nutze ich Altova XMLSpy. Als WYSIWYG-Editor XMLMind. Bei allen anderen XML-Editoren wird es sich jedoch ähnlich verhalten. Es gilt hauptsächlich, die DITA-Catalog-Datei in die Catalogdatei des jeweiligen Editors einzubinden. Darum habe ich das eBook Dita4Publishers – von Eliot Kimber um ein Kapitel erweitert. Darin finden Sie eine Anleitung, wie Sie pubmap.dtd, article.dtd und weitere Document Type Definitions in XMLSpy einbinden und lokal nutzen können. Ein zweites Kapitel beschreibt das Einbinden der DTDs in XMLMind. Leider scheint das Programm noch keine Cataloge zu unterstützen. So fällt das Einbinden recht arbeitsintensiv aus. Aber ich bin ein Fan des Programms, weil es das Nutzen des Conref-Mechanismus´ so einfach macht.
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Fristet im Software-Unternehmen die Technische Dokumentation das Leben eines unterversorgten Patienten? Vorschläge an die Redakteure und Geschäftsführer für die Zeit bis zur nächsten Visite.
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Vorigen Sommer verschlug es meine Familie wieder in den Freizeitpark IKEA. Ein Abstecher in den Sanitärbereich des Restaurants ließ mich schmunzeln: die Nachbartür war mit etwas mehr Text versehen als meine ersehnte!
Noch lange habe ich überlegt, warum eine Tür mich zum Schmunzeln bringen konnte. Ich bemühte intellektuelle Konzepte wie Kontext oder Emotion. Immerhin hatte der Verfasser es geschafft, ein Verbot, eine Entschuldigung für eine verschlossene Tür in einen Sympathieträger umzumünzen! Doch nach einigen Tagen war ich dann bereit, es mir einzugestehen. Es war purer Neid! Nicht so sehr auf den Spruch, sondern dass dieser sich auf Tausenden von Türen ausbreiten konnte! Was muss das für eine innovative Geschäftsführung sein, in dessen Biotop nicht nur solche Ideen entstehen, sondern diese auch realisiert werden! Es ist bestimmt weniger aufwendig, für den Kundensupport ein Twitter-Account einzurichten, als Tausende Türen zu kennzeichnen. Trotzdem wird Ihnen Ersteres im Softwareunternehmen nicht so schnell gelingen!
Überall im Netz wird von Technischen Redakteuren die mangelnde Unterstützung für eine professionellere
Dokumentation beklagt. Oft herrscht im Softwareunternehmen die Mentalität des Jeder kann schreibens vor. Ich bildete mir ein, dass eine rudimentäre Technische Redaktion ähnlich zu werten ist wie diese Tür: als Indikator für die Innovationskultur im Unternehmen – also ebenfalls rudimentär. Bis Ute Klingelhöfers Frage Warum sollte man in die Technische Redaktion investieren? die Problematik der Dauerunterversorgung wieder auf die Füße stellte. Dieser Artikel soll Redakteuren helfen, die Gegenwart im Softwareunternehmen zu verstehen und sie befähigen, Ihre Kraft auf innovative Veränderungen in der Zukunft des Unternehmens zu verwenden.
Sobald Sie Icon-Graphiken in den Größen 16, 32, 48 und 128 px haben, können Sie daraus eine Icondatei erstellen. Je nach Erfordernis erscheint das jeweilige Icon in der richtigen Größe. So z.B. auf dem Desktop als Verknüpfungssymbol oder im Internetbrowser an diversen Stellen wie z.B. der URL-Adresszeile. Das Open-Souce-Programm Icon Sushi hilft bei der ICO-Dateierstellung.
dateiname.ico) in die header.php innerhalb des head-Tags ein. Haben Sie keine WP-Installation, tragen Sie die URL ohne php-Tags ein.
<link rel="shortcut icon" href="<?php bloginfo('url'); ?>/dateiname.ico"
type="image/x-icon" />
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Wenn man nicht gerade Webseiten und Online-Hilfen am Fließband erstellt, kommt man als Technischer Redakteur nicht so oft in die Verlegenheit, ein Favicon erstellen zu müssen. Als ich zum zweiten Mal vor der Aufgabe stand, hatte ich alles bisherige zur Iconerstellung vergessen. Für mich und für manch weiteren Redakteur nun die Anleitung fixiert.
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