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DITA für Redakteure – von Single Source Publishing bis Self-Publishing
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07 Mrz 13 Every Page Is Page One

{lang: 'de'}

Behandeln Sie jede Seite einer Onlinehilfe oder eines eBooks wie eine Einstiegsseite: bieten Sie Orientierung für die nächsten Schritte und Vertiefung in weitere Themen in Form von Links an.

Dieser Artikel verdankt sein Entstehen dem glücklichen Eintreten zweier Ereignisse:

  1. Ich hatte über die Metadaten den Dateinamen eines Artikels im sichtbaren Text ausgeben können. Beschrieben ist die Vorgehensweise im Artikel Metadaten im Text – Name des Topics, im eBook enthalten.
    Datei- bzw. Seitenname im Output ausgeben

    Dateiname metadata-output_con sichtbar oben rechts

  2. Mark Baker veröffentlicht seinen Blogpost A New Approach to Organizing Help. Er bloggt unter der selbsterklärenden Domain Everypageispageone.com mit dem Motto Readers can enter anywhere. Is your content ready to receive them?

Jede Seite hat ein Thema und viele Aspekte – verlinken Sie!

Mark Bakers Blogname Every Page Is Page One ist programmatisch. Die Frage, ob ich eine komplexe Sache in eine große Online-Hilfe mit einem großen Inhaltsverzeichnis bündele oder die vielen Themen in mehrere Online-Hilfen splitte und somit ein aussagekräftigeres Inhaltsverzeichnis erhalte, beschäftigt viele Technische Redakteure. Doch das ist gar nicht nötig, meint Baker.

Every piece of content is rich in subject affinities. That is, the people, places, objects, actions, and ideas mentioned in the piece are connected to those people, places, objects, actions, and ideas, and thus have a connection (an “affinity”) to content that describes those people, places, objects, actions, and ideas.

Yet it is those affinities that actually define the place of a topic in its broader subject area. A traditional book index is an ordered list of the subject affinities in the book. A hypertext link in a Web page is the expression of an affinity between the content in which it occurs and content it links to. Subject affinities anchor a piece of content in time, culture and the reader’s experience.

When the user has landed in your help by way of a Google search, in search of information on a particular problem they are trying to solve, what kinds of additional information are they likely to need if the current topic does not entirely satisfy their needs? It is not information from other general categories of the help system, which is what the TOC provides. It is information related to the subject affinities of the current topic. [1]

In den Zeiten des Standards DITA 1.1 hieß es oftmals: Setzen Sie innerhalb des Textes keine Links zu anderen Topics! Dies lenkt den Leser ab und bringt Sie in Teufels Küche, so bald eine Topic-Datei mal verschoben oder gelöscht wird. Doch nun haben wir im Standard DITA 1.2 die Technologie des relatvien Verlinkens via keys und keyref[2]. Ein Link innerhalb des Textes ist nun kein Teufelszeug mehr. Ändert sich der Speicherort einer Datei, braucht dieser nur noch an einer Stelle geändert werden. Die Hyperlinks, die sich mit keyref auf diese Datei beziehen, aktualisieren die URL ganz von allein.

Dateiname gleich keys

Nun habe ich also den Mut, aus jeder Seite eine EPPO-Seite zu machen (Sie werden die Abk. dechiffrieren). D.h. ich werde nicht scheuen, zu anderen Seiten der Onlinehilfe oder des eBooks auch innerhalb des Textes zu verlinken. So können Sie vorgehen:

1. keys vergeben

Geben Sie in der ditamap in jedem topicref auch einen Begriff für keys ein.

<topicref href="../onlinehilfe/metadata-mailto_con.xml"
keys="metadata-mailto_con" scope="local" toc="yes" type="concept"
xml:lang="de-de"/>

Achten Sie darauf, dass Sie für keys einfach den Dateinamen eintragen. Hier im Beispiel metadata-mailto_con. Die Dateierweiterung xml ist nicht vonnöten.

2. Mit keyref auf keys referenzieren

Sie finden in einer anderen Datei ein Schlüsselwort (z.B. Feedback), zu welchem Details vorliegen und Sie verlinken könnten? Dann machen Sie das mithilfe der Elemente keyword oder xref und dem dazugehörigen Attributs keyref.

<keyword keyref="metadata-mailto_con">Feedback</keyword>

Während keyword standardmäßig nicht im PDF-Output ausgegeben wird, können Sie bei xref sicher sein, dass der Link im Online- als auch PDF-Output funktioniert.

<xref keyref="metadata-mailto_con">Feedback</xref>

Sie bearbeiten also die Quelldatei in Ihrem Editor und können parallel im vorher generierten Output schauen, zu welchen Seiten sie verlinken möchten. Der Seitenname wird ja jetzt oben rechts ausgegeben. Kopieren Sie ihn einfach und fügen Sie ihn bei keyref als Wert ein. Im obigen Beispielbild ist der Dateiname metadata-mailto_con auch der Wert, den Sie in der ditamap-Datei auch bei keys hinterlegt haben.

Der Dateiname wird also als Identifikation für die E-Mail-Rückmeldung des Nutzers benutzt, aber auch als schnelle Linkmöglichkeit für den keys-keyref-Mechanismus.

Links zum Artikel

[1] A New Approach to Organizing Help, Mark Baker, 2013, zum Link

[2] DITA 1.2 feature article: Keyref overview, Sowmya Kannan, 2009, zum Link

Dieser Artikel ist im kostenlosen eBook Ditalog als EPUB und PDF-Datei verfügbar.

21 Feb 13 Metadaten im Text ausgeben

{lang: 'de'}

So geben Sie z.B. das Datum der letzten Änderung unterhalb des Seitentitels aus.

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Seit Jahren war ich auf der Suche nach einem Weg, die Metadaten, speziell das Erstellungs- und Aktualisierungsdatum eines Topics, im Text auszugeben. Da ich keine Lösung dafür hatte, habe ich das Aktualisierungsdatum immer im abstract hart kodiert. Bis ich im XMetal-Forum auf ein Skript stieß, das die beiden Datumsangaben im PDF-Output mit ausgibt. Dies habe ich selbst noch nicht ausprobiert. Da ich die Datumsangaben für den XHTML-Output benötige, habe ich das Skript für meine Online-Publikationen folgendermaßen angepaßt.

So soll es aussehen

Aktualisierungsdatum im Text ausgeben

Aktualisierungsdatum in der CHM-Hilfe

In den Formaten CHM, XHTML und EPUB soll oben rechts immer das Datum der Erstellung und der letzten Änderung in grauer Schrift kursiv ausgegeben werden. Und zwar rechtsbündig unterhalb des Titels und vor der Kurzbeschreibung shortdesc.

Metaangaben im Topic

Vorraussetzung ist, dass in jedem Topic, egal ob Task oder Concept etc, folgende Metadaten innerhalb des Tags prolog gefüllt sind.

<critdates>
  <created date="08.06.2012"/>
  <revised modified="01.07.2012"/>
</critdates>

Hat das Topic noch kein Änderungsdatum, lassen Sie den Tag für revised weg.

gen-user-header-Template anpassen

Suchen Sie innerhalb Ihres DITA-Open Toolkits im Ordner xsl/xslhtml nach der Datei dita2htmlImpl.xsl. Innerhalb dieser Datei muss das Template gen-user-header angepasst werden. Es ist das zweite Template im Bereich, der extra für Ihre Modifikationen für den Header, Footer etc angelegt wurde.

<!-- ========== STUBS FOR USER PROVIDED OVERRIDE EXTENSIONS ========== -->

Im vorhandenen Template gen-user-header fügen Sie, wie unterhalb des Kommentars folgende Zeile ist neu aufgeführt, eine neue Zeile ein.

<xsl:template name="gen-user-header">
  <xsl:apply-templates select="." mode="gen-user-header"/>
</xsl:template>
<xsl:template match="/|node()|@*" mode="gen-user-header">
  <!-- to customize: copy this to your override transform, add the content you want. -->
  <!-- it will be placed in the running heading section of the XHTML. -->
  <!-- folgende Zeile ist neu! -->
  <xsl:apply-templates select="*[contains(@class, ' topic/prolog ')]" 
  mode="gen-user-header"/>
</xsl:template>

Unterhalb dieses angepaßten Templates gen-user-header fügen Sie ein zweites Template hinzu.

<xsl:template match="*[contains(@class, ' topic/prolog ')]">
  <p align="right">
    <xsl:if test="*[contains(@class,' topic/critdates ')]/
    *[contains(@class,' topic/created ')]/@date">
    <span>Erstellt am <xsl:value-of select="*[contains(@class,' topic/critdates ')]/
    *[contains(@class,' topic/created ')]/@date"/>.   </span></xsl:if>
    <xsl:if test="*[contains(@class,' topic/critdates ')]/
    *[contains(@class,' topic/revised ')]/@modified">
    <xsl:for-each select="child::*[contains(@class,' topic/critdates ')]/
    *[contains(@class,' topic/revised ')]">
    <span>Letzte Änderung: <xsl:value-of select="@modified"/></span>
    </xsl:for-each>
    </xsl:if>
   </p>
</xsl:template>

Formatierung in der CSS-Datei

Der Absatzp hat eine class="header-metadata" erhalten. Diese Klasse müssen Sie noch Ihrer CSS-Datei hinzufügen.

.header-metadata
{
  text-align: right;
  font-style: italic;
  color: #C2C2C2;
  margin-right:10px;
}

Plugin

Da ich die Metadaten nur für Onlinehilfen und eBooks benöte, die des Öfteren aktualisiert werden, habe ich das Template in ein Plugin ausgelagert.

Links

Skript für Metadaten im Text für PDF-Dateien im XMetal-Forum

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18 Feb 13 Bildunterschrift im XHTML-Output

{lang: 'de'}

Bildunterschrift unterhalbWann immer ich auf ein aktuelleres DITA Open Toolkit umsteige, werde ich schmerzlich daran erinnert, welche Modifizierungen ich noch nicht als Plugin ausgelagert habe. Kaum war ich auf das DITA OT 1.6.3 umgestiegen, standen meine Bildunterschriften im Online-Output wieder oberhalb der Bilder. Ich habe das Template für figcap nun in ein Plugin ausgelagert. Die Beschreibung findet sich im Ditalog im Kapitel Ideen für Online-Hilfen. Es betrifft aber natürlich auch die Generierung von EPUB-Büchern.

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24 Nov 11 Der Romantische Nebel des Buchmarkts (RNB)

{lang: 'de'}

Im Oktober 2011 schrieb Sascha Lobo seine Allgemeinen Feststellungen zur Buchsituation. Nicht nur der Titel, auch der erste Absatz der Feststellungen gleichen einem Manifest:

0. Ich möchte in einer Welt leben, in der kluge Leute für das Nachdenken bezahlt werden, und dazu sind Bücher ziemlich gut geeignet. Das ist übrigens auch mein Argument für ein starkes Urheberrecht (mit digitalen Anpassungen, allerdings).

Leider verhält es sich bei mir nicht ganz so romantisch – obwohl ich mein Geld auch durch Nachdenken verdiene. Ich habe als Technischer Redakteur meine Urheberrechte am ersten Arbeitstag meinem Chef überschrieben. Er bezahlt mich nicht fürstlich, aber regelmäßig. Dafür gibt er täglich das Thema vor. Nun werde ich mich mit allzu harscher Kritik gegenüber meinem Chef zurückhalten. Solange wohl, wie dessen Geschäftsmodell mich und meine Familie ernährt.

Der Buchmarkt wird so lange nicht mit einem neuen Geschäftsmodell aufwarten, wie er genug Menschen ernährt. Natürlich wird es immer einen Buchmarkt geben. Genauso wie es noch Druckereien mit Druckern aus Fleisch und Blut gibt, obwohl ja jeder einen Drucker auf dem Schreibtisch zu stehen hat. Wer schon mal versucht hat, eine ePub-Datei mit einem Schleifenband zu versehen, wird sich das gänzliche Verschwinden des Buchmarkts sowieso nicht wünschen.

Gestern hielt ich im Supermarkt Lobos Wortschatz-Taschenbuch in der Hand. Ein Meisterwerk der Taschenbuchkunst. Sowohl der Inhalt als auch das Design waren genial. Und trotzdem hätte ich es nicht für einen Euro gekauft. Es will etwas von meinem Zeitkontingent beanspruchen – mit unterhaltsamen Zeittotschlagen! Aber was ist schon das Lesen von unterhaltsamen Zeittotschlagtexten gegen das Schreiben eigener Texte? Gegen das Aktivwerden, das Kreieren, die Kommunikation? Es beschlich mich ein unbeschreibares Gefühl der Trauer.

Lobos Wortschaftzfähigkeit ist gewaltig. So konstatiert er in den Feststellungen zur Buchsituation, nirgends gibt es alle Bücher wegen DRM, dem Senfgas des Internet. Ich war entzückt ob dieses Bildes. Bis die Verzückung nach einigen Tagen nachließ und ich mich fragen konnte: Was hat nur das Internet mit DRM zu tun? Richtiger muss es doch heißen: … dem Senfgas des Buchmarkts!

Ich habe der Ursache der lähmenden und alsbald nachlassenden Verzückung einen Namen gegeben: es ist der Romantische Nebel des Buchmarkts (RNB).

Woran erkennt man den RNB? Das ist ja das Schwierige. Er vernebelt auf geniale Weise. Aber ein sicheres Indiz für das Vorhandensein des RNB ist, dass sich der Autor an Amazon abmüht. Denn jedem außerhalb des Buchmarkts ist klar: Amazon is shipping goods. Buchmarkt und Amazon basieren auf dem selben Geschäftsmodell. Es ist, als ob zwei Verkäufer der Katze im Sack über die Beschaffenheit des Sackes fachsimpeln.

Ist der RNB etwas Schlimmes? Nein, er ist romantisch, unterhaltsam und inspirierend – wie jede Innenansicht. Außerdem reisen manche mit Nebelhörnern durchs Land und dürfen vor einem Publikum vortragen, die den RNB schlichtweg für den Nebel des Grauens halten. Auf diese Idee muss man erstmal kommen!

Wo immer ich den Romantischen Nebel des Buchmarkts vermute, lasse ich ein paar Tage verstreichen, bis der Nebel sich legt. Dann durchstöbere ich die Zuschriften zu z.B. den Allgemeinen Feststellungen zur Buchsituation nach unbeantworteten Kommentaren. Das sind die Außenansichten zur Buchsituation. Es funktioniert! Nach der romantischen Unterhaltung folgt nun die Inspiration.

30 Mai 11 Unterversorgung der Dokumentation?

{lang: 'de'}

Fristet im Software-Unternehmen die Technische Dokumentation das Leben eines unterversorgten Patienten? Vorschläge an die Redakteure und Geschäftsführer für die Zeit bis zur nächsten Visite.

Sie können diesen Artikel als eBook (EPUB) oder PDF-Datei downloaden.

Innovation immer mit Gewinn?

Vorigen Sommer verschlug es meine Familie wieder in den Freizeitpark IKEA. Ein Abstecher in den Sanitärbereich des Restaurants ließ mich schmunzeln: die Nachbartür war mit etwas mehr Text versehen als meine ersehnte!

Da kann keiner böse sein.

Noch lange habe ich überlegt, warum eine Tür mich zum Schmunzeln bringen konnte. Ich bemühte intellektuelle Konzepte wie Kontext oder Emotion. Immerhin hatte der Verfasser es geschafft, ein Verbot, eine Entschuldigung für eine verschlossene Tür in einen Sympathieträger umzumünzen! Doch nach einigen Tagen war ich dann bereit, es mir einzugestehen. Es war purer Neid! Nicht so sehr auf den Spruch, sondern dass dieser sich auf Tausenden von Türen ausbreiten konnte! Was muss das für eine innovative Geschäftsführung sein, in dessen Biotop nicht nur solche Ideen entstehen, sondern diese auch realisiert werden! Es ist bestimmt weniger aufwendig, für den Kundensupport ein Twitter-Account einzurichten, als Tausende Türen zu kennzeichnen. Trotzdem wird Ihnen Ersteres im Softwareunternehmen nicht so schnell gelingen!

Überall im Netz wird von Technischen Redakteuren die mangelnde Unterstützung für eine professionellere
Dokumentation beklagt. Oft herrscht im Softwareunternehmen die Mentalität des Jeder kann schreibens vor. Ich bildete mir ein, dass eine rudimentäre Technische Redaktion ähnlich zu werten ist wie diese Tür: als Indikator für die Innovationskultur im Unternehmen – also ebenfalls rudimentär. Bis Ute Klingelhöfers Frage Warum sollte man in die Technische Redaktion investieren? die Problematik der Dauerunterversorgung wieder auf die Füße stellte. Dieser Artikel soll Redakteuren helfen, die Gegenwart im Softwareunternehmen zu verstehen und sie befähigen, Ihre Kraft auf innovative Veränderungen in der Zukunft des Unternehmens zu verwenden.

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10 Mrz 11 Icon Teil 2: ICO-Datei erstellen und einbinden

{lang: 'de'}

Das Icon im Firefox-Browser

Sobald Sie Icon-Graphiken in den Größen 16, 32, 48 und 128 px haben, können Sie daraus eine Icondatei erstellen. Je nach Erfordernis erscheint das jeweilige Icon in der richtigen Größe. So z.B. auf dem Desktop als Verknüpfungssymbol oder im Internetbrowser an diversen Stellen wie z.B. der URL-Adresszeile. Das Open-Souce-Programm Icon Sushi hilft bei der ICO-Dateierstellung.

  1. Klicken Sie in Icon Sushi auf die Symbolschaltfläche Öffnen, und laden Sie sämtliche Icon-Graphiken ins Programm. Sie können mehrere markieren und im Block ins Programm laden. Das Icon der Größe 256 px kann nicht ins Programm importiert werden.

    Dateien sämtlicher Größen laden

  2. Markieren Sie sämtliche Bilddateien und klicken Sie auf die Symbolschaltfläche Save as Multiple Icon.

    Mehrfach-Icon erstellen

  3. Wählen Sie im Fenster Save as Multiple Icon einen Speicher-Ordner und einen Namen für die ICO-Datei. Klicken Sie abschließend auf Speichern.
  4. Kopieren Sie die ICO-Datei in das Hauptverzeichnis Ihrer Online-Hilfe. Bei einer WordPress-Installation kopieren Sie die Icondatei in das Hauptverzeichnis bzw. in das Hauptverzeichnis Ihres Templates.
  5. Bei WordPress: binden Sie die Icondatei (dateiname.ico) in die header.php innerhalb des head-Tags ein. Haben Sie keine WP-Installation, tragen Sie die URL ohne php-Tags ein.
    <link rel="shortcut icon" href="<?php bloginfo('url'); ?>/dateiname.ico"
    type="image/x-icon" />
    

Links zum Thema

  1. Download Icon Sushi von pcmasters.de

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01 Mrz 11 Icon Teil 1: Grundform des Icons in Inkscape erstellen

{lang: 'de'}

Wenn man nicht gerade Webseiten und Online-Hilfen am Fließband erstellt, kommt man als Technischer Redakteur nicht so oft in die Verlegenheit, ein Favicon erstellen zu müssen. Als ich zum zweiten Mal vor der Aufgabe stand, hatte ich alles bisherige zur Iconerstellung vergessen. Für mich und für manch weiteren Redakteur nun die Anleitung fixiert.

  1. Erstellen Sie im Open Source Graphikprogramm Inkscape eine Grundform Ihres Icons. Bestimmt hilft Ihnen wie mir ein Graphiker weiter.
  2. Es gilt, Icons für die Größen 16, 32, 48 und 128 px zu erstellen. Erstellen Sie ein Quadrat mit 32px Breite und Höhe.

    Breite und Höhe des Quadrats einstellen

  3. Bestimmen Sie Farbe der Füllung und der Kontur des Quadrats. Soll das Icon transparent sein, wählen Sie links die Kreuzfarbfläche für “keine Farbe”.
  4. Soll das Icon und somit diese Hintergrundquadrat abgerundetet Ecken haben, markieren Sie das Rechteckt. Anschließend klicken Sie auf das Rechteck-/Quadrat-Tool in der Werkzeugleiste und ziehen den Anfasser in Kreisform in der rechten oberen Ecke in die diagonale, linke untere Ecke.

    Mit Rechtecktool die Ecken abrunden

    Mit Rechtecktool die Ecken abrunden

  5. Falls Ihnen das Icon nicht plastisch genug erscheint, fügen Sie der Icon-Grundform einen Farbverlauf hinzu.

    Mit dem Farbverlauf-Tool arbeiten

  6. Positionieren Sie das Objekt der Grundform in die Mitte des Quadrats.
  7. Markieren Sie beide Objekte und klicken Sie auf Objekte > Gruppieren.
  8. Klicken Sie auf Datei > Bitmap exportieren.

    Bitmap exportieren aus Inkscape

  9. Klicken Sie im Fenster Bitmap exportieren auf Auswahl.
  10. Optional: Hinterlegen Sie im Feld Dateiname einen Dateipfad.
  11. Klicken Sie auf Exportieren. Es wird im ausgewählten Pfad eine PNG-Datei erzeugt.
  12. Wiederholen Sie die Schritte für die Größen 16, 48, 128 und 256 px.

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Links zum Thema

  1. Download Inkscape von heise.de

11 Jan 11 Die Konterrevolution der elektronischen Bücher

{lang: 'de'}

»E-Books: Die Konterrevolution der elektronischen Bücher« · http://bit.ly/f6EuU4 (FTD)

21 Dez 10 Aus einem E-Book zitieren

{lang: 'de'}

Die letzten Wochen habe ich mir die Mühe gemacht, meine Diplomarbeit über die DDR-Literatur der 70er und 80er Jahre mit Hilfe des DITA-OTs neu zu veröffentlichen. Da ich weiß, dass einige Schüler und Studenten nur bestimmte Kapitel interessieren, habe ich die Arbeit sowohl als Gesamtausgabe als auch als einzelne Kapitel veröffentlicht. Jedes Kapitel erhielt ein verkürztes Literaturverzeichnis und Stichwortverzeichnis. Und siehe da: als PDF erhält das Kapitel natürlich eine andere Seitennummerierung als das integrierte Kapitel in der Gesamtausgabe! Natürlich soll auch eine ePUB-Version folgen und so weiter. Auf welche Weise soll man Zitiermöglichkeiten schaffen?

Kapitel und Abschnitte

Ich habe mich entschieden, den Text redaktionell zu bearbeiten und ihn in Kapitel und Abschnitte zu unterteilen. Die Abschnitte sind sinnvoll zusammenhängende Texteinheiten. Es hätte aber auch eine stupide Absatzzählung werden können. Es ist also ähnlich wie die Einteilung in der Bibel oder in Gesetzestexten. Das funktioniert so lange, wie der Autor bei Entstehung daran denkt, die Nummerierung vorzunehmen. Oder nachträglich eine Nummerierung vorgenommen wird. Was ist aber mit der Vielzahl von bereits veröffentlichten E-Books oder Blog-Posts?

Eines Lösung müßte m. E.  folgendes berücksichtigen:

  1. Eine Referenzierung auf Textstellen soll für jedermann nachvollziehbar sein – ohne Hilfesmittel. Das bedeutet, dass eine lange Prüfsumme zum Identifizieren nicht ohne Hilfsmittel zu verifizieren wäre und somit nicht in Frage kommt?
  2. Das Referenzier-System muss von jedermann anwendbar sein. Eine DOI, die eine Agentur davor schaltet und Kosten mit sich bringt, kommt ebenfalls nicht in Frage?
  3. Ideal wäre ein Referenzier-System, das auch auf bereits veröffentlichte Text jeglicher Art Anwendung finden kann.

Wie könnte innerhalb der DITA-Spezifikation eine Lösung aussehen?

Links zum Thema

  1. Blogpost auf teleread.com
  2. Lesen.net – Forum

20 Okt 10 Manu, Hollywood und Social Media

{lang: 'de'}

Manu ist eine erfrischende Bloggerin – denn sie warf einen Kiesel in die ruhige  See der Aufklärung. Sie recherchierte im Juni 2010, dass hinter in Schulen ausgelegten Geschenkgutscheinen für Bücher ein Vertrieb von Finanzdienstleistungen steckt. Der Vertrieb warf im Oktober 2010 einen mannsgroßen Brocken auf den Kiesel: Per Anwaltschreiben wurde die Bloggerin aufgefordert, den Post zu löschen. Nun schlagen die Wellen hoch, werden größer – der Groundswell beginnt, hier und jetzt und immer weiter…

Der Groundswell oder wie man ein Erdbeben lostritt

Charlene Li und Josh Bernoff haben im gleichnamigen Buch viele Beispiele zusammengetragen, wie Unternehmen vom Groundswell überrollt wurden. Den ersten Groundswell lösten 2007 die großen Filmgesellschaften wie Disney, Warner Bros. und Sony mit einem Brocken auf digg.com aus: Digg sollte ein Link, der auf eine Webseite mit dem geknackten HD-DVD-Verschlüssungscode 09 F9 11 02… zeigte, entfernen. Und tatsächtlich entfernten die digg-Macher den Link.

Nun besorgten sich andere Blogger den Code. Am nächsten morgen tauchten 88 Links mit dem Code auf. Zum Abend waren es schon 3172 Links. Digg.com gab es auf, Links zu zensieren. Grant Robertson aus der digg-Mannschaft kommentierte das Phänomen mit einem Spruch aus einer TV-Show:

Aus dem Internet kann man nichts entfernen. Das ist so, als würde man versuchen, das Pipi aus einem Schwimmingpool zu bekommen.

Manus Recherche ist auch hier zu finden: www.webcitation.org/5tb90oNIc. Und an vielen weiteren Stellen.

Natürlich wissen wir, dass man nichts geschenkt bekommt. Immer ist eine Gegenleistung zu erbringen. Manu hat sich im Fall der Büchergeschenkgutscheine die Zeit genommen, die Gegenleistung zu ergründen. Die Scheine konnten so lange in Schulen ausliegen, wie sich niemand die Zeit nahm, auf sie in irgendeiner Form zu reagieren. Sie hat sie sich genommen. Nun wird sie viel unangenehme Zeit aufbringen, um Menschen in Deutschland die Funktionsweise des sozialen Internets nahe zu bringen.

Sowohl die Filmgesellschaften als auch der Finanzvertrieb nahmen an, dass es sich mit einem Blogpost genauso verhält wie mit einem Papieraushang am Schwarzen Brett: wenn man ihn abnimmt, gerät die Information in Vergessenheit. Manus Blogpost wird natürlich auf Jahre hinaus im Web präsent sein. Alle Beteiligten verlieren viel Zeit und für den Finanzvertrieb ist es der Kommunikations-Gau schlechthin. Da sich der Blogpost nicht mehr aus dem Internet entfernen läßt, hat der Finanzvertrieb nur eine Chance, Vorbehalte über sein Wirken auszuräumen: er muss ein anderes Geschäftsmodell entwickeln und darüber im Internet berichten. Ein Geschäftsmodell, bei dem man stolz und froh ist, wenn Blogger darüber kostenlos berichten und Werbung machen. (weiterlesen …)